Der Bauhistoriker - Archäologie und Bauforschung
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St. Marien in Herzberg

Anhand der Ergebnisse der in den Jahren 2001/2002 an der Stadtpfarrkirche St. Marien in Herzberg durchgeführten archäologischen Untersuchungen kann die Baugeschichte des Gotteshauses um entscheidende Punkte erweitert werden. Dabei bleibt es nicht aus, dass das bisherige in der Literatur dargelegte Wissen um diesen Bau teilweise zu revidieren ist. Darüber hinaus gelang es im Rahmen der Interpretation der Befunde architektur-, stadt- und kirchengeschichtliche Detailfragen zu beantworten und die dabei gewonnenen Erkenntnisse in einen größeren, teilweise überregionalen Kontext zu stellen.
Ü ber die Baugeschichte der Pfarrkirche waren bis zum Beginn der archäologischen Maßnahme nur wenig gesicherte Daten bekannt (Vgl. Gramlich/Küttner 1998, S. 133-142; Dehio 2000, S. 442; Lauth 2002, S. 3- 4). Der Baubeginn der spätgotische Backsteinkirche lag in den Jahren um 1350, die Kirche wurde in zwei Bauabschnitten von Osten nach Westen errichtet. Zunächst wurden die Chorpartie sowie die sich anschließenden drei östlichen Joche aufgemauert, wohl noch im 3. Viertel des 14. Jahrhunderts erfolgte dann die Aufführung der drei westlichen Joche. Abschließend entstand der Westturm, der jedoch während einer Feuerkatastrophe im Jahre 1483 stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und 1495 teilweise einstürzte. Erst 1562 wurde er wiederaufgebaut, im 17. und 18. Jahrhundert erhielt er seine heutige Gestalt.
Es fehlen jedoch weitgehend Kenntnisse über einen sicherlich zu vermutenden Vorgängerbau der Kirche. Im „Städtebuch Berlin und Brandenburg“ geht man lediglich davon aus, dass es sich bei diesem um eine Nikolaikirche gehandelt haben muss, die erst im Spätmittelalter nach einem Patrozinienwechsel der Maria geweiht wurde (Städtebuch 2000, S. 244). Auch im Mauerwerk der heutigen Marienkirche konnten keine entsprechenden älteren Wandbereiche erkannt werden. So blieben für die Verifizierung der ursprünglichen Existenz zunächst nur die Angaben in den wenigen Schriftquellen des 13. und 14. Jahrhunderts übrig, also aus der Zeit vor Errichtung des gegenwärtigen Kirchenbaus. Hier fanden sich zwar nur indirekt Anhaltspunkte für einen Vorgängerbau, sie bestätigten aber die Existenz desselben. Es ließen sich in den die Stadt Herzberg betreffenden Urkunden vereinzelt Geistliche nachweisen, so erstmals am 26. September 1242. Hier wurde mit dem Herzberger Kaplan „Hartmudus“ eine entsprechende Person in einem Schriftstück erwähnt (Brauer 1998, S. 9). Am 15. Mai 1250 taucht als Zeuge in einer weiteren Urkunde der Klerikale „Evenboldus de Hertzberge“ auf (Brauer 1998, S. 9). Erst in einer am 26. Juni 1334 ausgestellten Urkunde findet man einen eindeutigen Hinweis auf den Vorgängerbau der heutigen Marienkirche. An diesem Tag bestätigt Herzog Rudolf I. von Sachsen eine Überschreibung von Geld und Ländereien zugunsten des Altars der Kalandbrüderschaft (Brauer 1998, S. 12). Hier wird explizit die Herzberger Parochialkirche, also die Pfarrkirche erwähnt.
Dank der Ergebnisse der 2001/2002 im Bereich des Westturms durchgeführten archäologischen Untersuchungen konnte dieser eher bescheidene Wissensstand nun um wesentliche Erkenntnisse erweitert werden. So wurden Mauerreste des Vorgängerbaus und einer westlich sich anschließenden Kapelle im heutigen Turmbereich und in der westlich davor liegenden Fläche des Gehwegs der Kirchstraße freigelegt.

Herzberg St.Katharinen,SW-Ecke
Herzberg St.Katharinen,SW-Ecke

Der Vorgängerbau der heutigen Marienkirche zeigte sich gemäß der Lage der freigelegten Mauerfragmente in der Fläche ostwestorientiert. Im Bereich des heutigen Turmes konnten Reste der etwa 18 m langen Westwand sowie Teilstücke der angrenzenden Nord- und Südwand ergraben werden, die Mauerstärke lag zwischen ca. 1,60 m und 2,10 m, letztgenannter Wert gemessen in der Südwand. Das anschließende Langhaus des Vorgängerbaus wurde während der Errichtung der Marienkirche ab 1350 sicherlich vollständig abgetragen. Der ergrabene westliche Teil des Vorgängerbaus war aus Backsteinen errichtet und vollständig durchmauert worden, dabei benutzte man im Bereich des aufgehenden Mauerwerks Backsteine, die vorwiegend das Format 0,27 x 0,14 x 0,10 m aufwiesen. Das Bindemittel bestand aus einem leicht gemagerten Lehmmörtel, in dem sich mitunter ein geringer Anteil an Kalk nachweisen ließ. Weitere Aussagen zum Aufgehenden ließen sich jedoch kaum treffen, da nur im Bereich der Nordwand Reste einer kleineren Teilfläche dieses Mauerwerks vorhanden waren. Die aus sieben Lagen bestehende Backsteinsetzung wies trotz des steten Wechsels von zwei Läufern und einem Binder keinen ordentlichen Mauerverband auf. Auffälligerweise sprangen die beiden untersten Lagen etwa 0,05 m aus der Mauerflucht hervor, sie beschreiben den Übergang zum Fundament der Steinsetzung. Die Verfugung des Mauerwerks wies keine Besonderheiten (Fugenstrich, konkave Eintiefung, etc.) auf, sie war jedoch sehr ordentlich ausgeführt worden.
Das Fundament der Steinsetzung konnte ebenfalls nur in einem kleineren Teilstück ergraben werden, es bestand aus sorgfältig gesetzten, nur leicht variierende Größen aufweisenden Feldsteinen. Diese hatte man im oberen Bereich der Steinsetzung mittels eines leicht gemagerten Lehmmörtels vermauert, im unteren Bereich waren sie mit einem lehmigen Sand verdichtet worden.

Herzberg St. Katharinen, NW-Ecke
Herzberg St. Katharinen, NW-Ecke

Mittig im Bereich der ehemaligen Westwand fanden sich Hinweise auf das ehemalige Portal der Kirche, das man überraschenderweise zu einem unbekannten Zeitpunkt und aus nicht nachvollziehbaren Gründen zugemauert hatte. Dieser nachträglich errichtete Wandbereich bestand aus Backsteinen unterschiedlichen Formats mit Größen bis zu 0,28 x 0,14 x 0,10 m, Backsteinfragmenten und einem leicht gemagerten Kalkmörtel. Das Bindemittel quoll dabei aus den Fugen der noch vorhandenen drei Lagen der Steinsetzung, es war also nicht auf Ansichtigkeit errichtet worden. Auf der oberste Steinreihe hatten sich zudem mit wenigen Dachziegelfragmenten Reste einer Ausgleichslage erhalten. Am südlichen Rand der ehemaligen Portalöffnung befanden sich außerdem Reste von zwei Formsteinen, die als Bestandteil des südlichen Portalgewändes interpretiert wurden.
Ein dem Fundament des Vorgängerbaus zuzuordnender Fundamentgraben konnte in der angrenzenden Stratigraphie nicht nachgewiesen werden, ebenso fehlten Begleitfunde, anhand derer eine Datierung möglich gewesen wäre. Trotzdem sollte man aufgrund der Baustruktur der freigelegten Mauern von einer Errichtungszeit spätestens im 13. Jahrhundert ausgehen.
Die vorgefundenen Mauerfragmente lassen kaum Aussagen hinsichtlich des Grundrisstypus (Saalkirche ohne oder mit Querwestturm, basilikaler Grundriss mit Querwestturm oder Doppelturmfassade) zu. Da nur ein kleiner Ausschnitt des Kirchenbaus freigelegt werden konnte, fehlen dementsprechend auch mögliche Erkenntnisse zu Vergleichsbauten.
Der südlichen Hälfte der Eingangsfassade des Vorgängerbaus vorgelagert stand ursprünglich ein zweites Gebäude, dessen teilweise unter den heutigen Turm ziehende Mauerfragmente während der archäologischen Untersuchungen 2001/2002 freigelegt werden konnten. Die Auswertung der entsprechenden Befunde sowie die Interpretation verschiedener Schriftquellen legten den Schluss nahe, dass es sich hier um die sogenannte „Fronleichnamskapelle“ oder „capella corporis christi“ handeln muss. Diese existierte gleichzeitig mit dem Vorgängerbau der heutigen Marienkirche, nachvollziehbar anhand eines Laufhorizontes, der sich im Planum zwischen beiden Gebäuden ohne eine Störung von Mauerwerk zu Mauerwerk erstreckte.
Die Kapelle wurde in verschiedenen Urkunden erwähnt, ihre genaue Lage ließ sich jedoch im Vorfeld der Grabung nicht nachvollziehen. Pallas hatte 1901 in seiner „Geschichte der Stadt Herzberg“ geschrieben, dass in einer Urkunde vom 6. Mai 1377 eine „Fronleichnamscapelle, ..., als deren Stelle ... der Friedhof an der Pfarrkirche“ galt, genannt wird (Pallas 1901, S. 305). Darüber hinaus konnte er jedoch keine genaueren Angaben zu ihrer Lage machen, er schrieb aber, dass der Bau vollkommen frei gestanden hat und nicht zum Kirchenbau gehörte. Diese sicherlich zutreffende Erkenntnis gewann er aus einer entsprechenden Angabe in oben genannter Urkunde, in der von einem „Opfer, welches entweder in der Capelle oder rings um dieselbe entfällt“, gesprochen wurde. Letztgenannte Angabe belegt also einen freistehenden Bau, der unabhängig vom Kirchengebäude zu sehen war. Dieser Sachverhalt spiegelte sich nun in den freigelegten Fundamentresten wider. Obwohl besagte Urkunde aus dem Jahre 1377 stammt, kann die hier beschriebene Disposition der Gebäude auch auf die Jahre vor ca. 1350 (Errichtung der heutigen Marienkirche) übertragen werden. Die unten beschriebene weitere Baugeschichte wird diesen Sachverhalt zweifelsfrei bestätigen.
Eine Ansprache als Fronleichnamskapelle ergibt sich auch aus dem Sachverhalt, das in den spätmittelalterlichen Schriftquellen in Zusammenhang mit der Pfarrkirche St. Marien nur die beiden Kapellen „Corporis Christi“ und „Sanct Catharinae“ eine Erwähnung finden. Bei letztgenanntem Bau handelt es sich um die vor den Stadtmauern liegende Friedhofskapelle, erstgenanntem können zwangsläufig nur die 2001/2002 freigelegten Mauerreste zugeordnet werden.
In der Schriftliteratur war man vereinzelt (Dehio 2000, S. 443) davon ausgegangen, dass es sich bei der an der Nordseite der heutigen Marienkirche liegenden Grochwitzer Kapelle um besagte Fronleichnamskapelle handeln würde. Während der im Jahre 2001 durchgeführten archäologischen Untersuchungen im Fundamentbereich dieses Kapellenbaus hatte sich jedoch ergeben, dass dessen Fundament in das Fundament des ab etwa 1350 errichteten zweiten östlichen Langhausjochs einband und somit gleichzeitig entstanden war. Zudem konnte diese Kapelle nur vom Langhaus der Kirche aus betreten werden, ein Faktum, das dem in der Urkunde aus dem Jahre 1377 beschriebenen Zustand zweifelsfrei widersprach. Somit war eine Ansprache als Fronleichnamskapelle hier also auszuschließen.
Diese lag ursprünglich vor der Westfassade des Vorgängerbaus der heutigen Kirche. Die Befundsituation zeigte, dass sie ehedem einen oktogonalen Grundriss mit gleichlangen Seiten bei einer Mauerstärke von ca. 0,80 m aufwies, dabei zog der östliche Teil der Mauerfragmente unter die Westfassade der Marienkirche und war somit älter als diese.
Die Baustruktur des Fundamentes der freigelegten Kapellenmauerreste ließ wohl auf eine Entstehung spätestens im 13. Jahrhundert schließen. So konnte ein ordentlich aufgemauertes und sorgfältig verfugtes Feldsteinfundament (Steine mit Größen bis zu 0,40 x 0,40 m) dokumentiert werden, bei dem die Steine stets vergleichbare Größen aufwiesen und mittels eines Lehmmörtels vermauert worden waren. Auffällig war die gewissenhafte lagenweise Schichtung der Steine. Im östlichen Teil des Kapellenbaus wies das Fundament, das bis zu 0,20 m aus der Flucht des teilweise erhalten gebliebenen aufgehenden Mauerwerks hervorsprang, zudem neben besagten Feldsteinen auch einzelne unbearbeitete Raseneisensteine auf.

Herzberg, Fronleichnamskapelle, ergrabenes Mauerwerk
Herzberg, Fronleichnamskapelle, ergrabenes Mauerwerk

Leichte Unregelmäßigkeiten in der Baustruktur konnten auch an den wenigen Resten des aufgehenden Backsteinmauerwerks erkannt werden. So hatte sich erwiesen, dass die westlichen Wände des Oktogons aus Backsteinen mit dem Format 0,26 x 0,11-0,115 x 0,08-0,085 m und Backsteinfragmenten bestanden, die man mittels eines Lehmmörtels vermauert hatte. Dabei zeigte sich der Mörtel teilweise sehr stark gemagert und wies eine hohe Festigkeit auf. Darüber hinaus ließ sich nachvollziehen, dass der Befund in Schalmauertechnik errichtet worden war. Der östliche Teil der Fronleichnamskapelle war dagegen vollständig durchmauert worden. Außerdem hatten die Backsteinen jetzt kein einheitliches Format mehr, vielmehr variierten sie leicht in ihren Größen mit Formaten bis zu 0,24-0,26 x 0,11-0,12 x 0,06-0,085 m. Als Bindemittel hatte man zumeist einen sehr festen Lehmmörtel verwendet. Mitunter wurde aber auch ein Kalkmörtel mit leichtem Kiesanteil nachgewiesen, der möglicherweise auf Ausbesserungsarbeiten hinwies.
Aussagen zum Mauerverband können nur unter Vorbehalt gemacht werden. An der Außenseite der nordöstlichen Wand erkannte man in jeder Lage einen Wechsel aus als Läufer und Binder gesetzten Backsteinen, so dass man hier eventuell von einem gotischen Verband ausgehen kann. An seiner Ostseite wies die Kapelle dagegen einen unregelmäßigen Mauerverband auf. Vielleicht deuteten sich hier wiederum verschiedene Bauphasen oder Umbautätigkeiten am Mauerwerk der Fronleichnamskapelle an.
Diese konnten auch an der unterschiedlichen Verfugung der Backsteine nachvollzogen werden. So war der Mörtel an der Südostecke der Steinsetzung bündig an den Ziegeln abgestrichen worden, an der Nordostwand des Oktogons dagegen hatte man die Fugen mit den Fingerspitzen nachgezogen, sodass eine leichte Kehlung im Mörtel zu beobachten war. Baudetails dieser Art können ebenfalls auf unterschiedliche Entstehungszeiten hinweisen, als einen zwingenden Beweis sollte man sie jedoch in diesem Fall nicht ansehen. In beiden Fällen war jedoch davon auszugehen, dass die Backsteinwand jeweils auf Ansichtigkeit errichtet worden war. Leider gab die Befundsituation keinen Aufschluss über die genaue Lage des Eingangs, zudem blieb ungeklärt, ob der Kapellenbau gegebenenfalls zweigeschossig war.
Anhand der Befundsituation konnte also die gleichzeitige Existenz von Kapelle und Vorgängerbau der heutigen Marienkirche zweifelsfrei belegt werden. Es handelt sich hierbei um ein erstaunliches Nebeneinander von zwei wohl spätestens im 13. Jahrhundert entstandenen Bauten. Unter architekturgeschichtlichen Aspekten ist vor allem die separate Lage der Fronleichnamskapelle vor der Westfassade der Pfarrkirche äußerst ungewöhnlich. Ein in dieser Disposition vom Kirchenschiff abgesondert stehender Bau muss zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Untersuchung bezogen auf das heutige Deutschland als singuläre Erscheinung bezeichnet werden. So konnte auch in der jüngeren wissenschaftlichen Literatur (u.a. Untermann 1989; Grewolls 1999; Fiedler 2002), die sich thematisch mit Kapellenbauten beschäftigt, keine Vergleichsbeispiele gefunden werden. Der oktogonale, um 1250 entstandene Karner des Klosters Bad Doberan im heutigen Mecklenburg-Vorpommern steht zwar ebenfalls separiert vom Kirchenbau, er ist jedoch dessen Nordseite vorgelagert. Eine weitere Beinhauskapelle konnte am Havelberger Dom ergraben werden (Fiedler 2002, S. 263-303), aber auch diese ließ sich als Vergleichsbeispiel nicht heranziehen, handelte es sich doch um einen erst in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts bzw. in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts entstandenen achtseitigen Bau mit verlängertem, trapezförmigen Mittelteil, der an die Nordwand des Domes herangemauert worden war. Letztlich konnte auch eine 2001 am Brandenburger Dom archäologisch nachgewiesene und wohl aus der Mitte des 13. Jahrhundert stammenden Kapelle (Rathert 2002, S. 131) nur bedingt zu einem Vergleich herangezogen werden. Diese wies zwar ebenfalls einen oktogonalen Grundriss auf, sie war jedoch nicht freistehend. Vielmehr konnte man sie einem aufwendig gestalteten Portal im östlichen Abschnitt des Kreuzgangs zuordnen, ihr Mauerwerk band ursprünglich in das des Kreuzgangs ein.
Die Herzberger Fronleichnamskapelle entsprach dem Typus des Zentralbaus, dessen Grundrissformen im Mittelalter häufig bei zumeist kleineren Bauten Anwendung fanden (vgl. Untermann 1989). So entstanden Baptisterien (z.B. 1230/1240 an den Kirchen St. Johannes der Täufer und St. Gereon in Köln), Burgkapellen (z.B. Groitzsch, Knautnaundorf, jeweils spätes 11. Jh., Petersberg bei Halle), Kapitelsäle (weitgehend auf England beschränkt, z.B. Wells, 2. Hälfte 14. Jahrhundert), Stationskirchen (z.B. im Kloster Mettlach, am Dom zu Trier) und Nebenkirchen ohne aktuell klar bestimmbare Funktion. Auch Friedhofskapellen wurden im deutschsprachigen Raum seit der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts in Form kleinerer Zentralbauten errichtet, zu nennen sind hier Beispiele aus Regensburg (Katharinenhospital), Trier (Kloster St. Matthias) und Breslau (Pfarrkirche St. Elisabeth). Diese Bauten nutzte man als Karner, d.h. Beinhäuser, adlige Grablegen, Totenleuchten, etc., sie standen jedoch nie vor der Westfassade eines Kirchengebäudes. Lediglich die großen, im 11.-13. Jahrhundert errichteten Baptisterien in Italien (Florenz, Pisa, Cremona, Parma) machten hier eine Ausnahme, sie können jedoch kaum mit der Herzberger Fronleichnamskapelle verglichen werden. Zu auffällig sind hier die Unterschiede in Größe und Nutzung.
Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die Anordnung der Kapelle vor der Westfassade der Kirche ungewöhnlich ist. Es fehlen Vergleichsbeispiele bzw. Vorbilder, so dass die Fronleichnamskapelle zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Untersuchung als singuläre Erscheinung zu bezeichnen ist, die keiner Bautradition folgte.
In der weiteren Baugeschichte begann man etwa um 1350 mit den Bauarbeiten für einen Neubau der Marienkirche. Dementsprechend wurde das Langhaus der alten Kirche in den Jahren zuvor abgetragen, lediglich der westliche Bereich, d.h. der Turm, blieb zunächst noch stehen. Die Errichtung der neuen Kirche begann mit der Aufmauerung des Chores, anschließend wurden die drei östlichen Joche sowie das Untergeschoss der späteren Grochwitzer Kapelle erbaut. Noch im dritten Viertel des 14. Jahrhunderts setzte die zweite Bauphase mit der Aufführung der drei westlich Joche ein, die Datierung wurde entsprechend der Formen der Hausteinportale vorgenommen. Das Langhaus war nun bis an den alten Turm herangemauert worden. Die Vermutung liegt nahe, dass man zunächst wohl nicht plante auch den Turm durch einen Neubau zu ersetzten. Die Fronleichnamskapelle stand zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch.
In der hier beschriebenen Bauphase – Errichtung der drei westlichen Joche – scheint es jedoch Schwierigkeiten während der Arbeiten gegeben zu haben, deren Ursache wohl in einem Messfehler lag. So hatte man die drei östlichen Joche nicht in einer Flucht mit dem Mauerwerk des noch stehenden Turms aufgeführt, sondern leicht versetzt. Dieser Sachverhalt hatte zur Folge, dass die Nord- und Südfassade der die beiden Gebäudeteile verbindenden drei westlichen Joche unterschiedliche Längen hatten, d.h. der entsprechende Teil der Nordfassade war kürzer als derjenige der Südfassade. Da man aber vorhatte, das die Fassaden der drei östlichen Joche gliedernde Ordnungssystem – Spitzbogenfenster, Blendfelder – auch auf den westlichen Teil des Langhauses zu übertragen, war man gezwungen, zumindest die Nordfassade mit einem leichten Mauerknick zu versehen. Zudem wurde der das dritte und vierte Langhausjoch trennende Strebepfeiler in der Südfassade verbreitert. Dergestalt gelang es, ohne Probleme das Ordnungssystem übernehmen zu können und auf beiden Seiten der Kirche den Eindruck einer weitgehend einheitlichen Süd- bzw. Nordfassade entstehen zu lassen.
Diese bauhistorischen Beobachtungen wurden durch die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen zweifelsfrei bestätigt. Zwei Punkte sind hier vor allem hervorzuheben: So konnte einerseits die oben erwähnte Verbreiterung des Pfeilers auch im Fundamentbereich deutlich anhand einer Baunaht nachvollzogen werden. Ein Vergleich der Baustruktur der Fundamente des Chores, der drei östlichen und der drei westlichen Joche lässt zudem unterschiedliche Mauertechniken und Materialien erkennen, anhand derer ebenfalls die unterschiedlichen Bauphasen verifiziert werden konnten. So bestand das Fundament im Chorbereich aus Feldsteinen und vereinzelten Raseneisensteinen, die man weitgehend „ordentlich“ mittels eines Lehmmörtels vermauert hatte. Dabei glich die Art der Aufführung derjenigen an der Fronleichnamskapelle und am Vorgängerbau der Kirche beobachteten. Die Fundamente der drei ebenfalls ab 1350 errichteten drei östlichen Joche wiesen eine etwas andere Baustruktur auf und scheinen später errichtet worden zu sein. Nun vermauerte man zudem einzelne zweitverwendete Backsteine und Backsteinfragmente, die wohl vom Vorgängerbau stammten. Zudem war die Art der Aufmauerung eher „unordentlich“, vereinzelt quoll der am gesamten Kirchenbau nachgewiesene Lehmmörtel zwischen den Steinen leicht hervor. Die Baustruktur änderte sich nochmals im Bereich der Fundamente der drei westlichen Langhausjoche. Die Anzahl der Backsteine- und Backsteinfragmente nahm weiter zu, mitunter wurden ganze Mauerblöcke aus genannten Ziegeln zweitverwendet. Während zudem die Anzahl der Raseneisensteine abnahm, nutzte man insbesondere an der Nordseite der Kirche Rothsteiner Steine wie auch immer wieder Dachziegelfragmente zur Schaffung von Ausgleichslagen. Zudem war eine sehr unregelmäßige Aufmauerung der Steine zu beobachten, wieder quoll der Lehmmörtel zwischen ihnen hervor.
Die hier geschilderte Entwicklung von einer „ordentlichen“ zu einer „unordentlichen“ Bauweise war gleichzusetzen mit den unterschiedlichen Bauphasen. Sie belegte auch, dass das Fundament des Chores als Bestandteil der ersten Bauphase eine etwas andere Baustruktur aufwies als das der drei östlichen Joche. Möglicherweise scheint es doch größere zeitliche Unterschiede hinsichtlich der Errichtung dieser beiden Teile des Kirchengebäudes gegeben zu haben als zunächst angenommen.
Zeitlich gesehen befinden wir uns nun in den Jahren um 1400. Das Langhaus der neuen Kirche ist fertig aufgeführt und an den alten Turm herangemauert worden. Das Gliederungssystem der Nord- und Südfassade des Neubaus fand sich teilweise auch an der Westwand wieder, d.h. in den neuen Mauerabschnitten, die man an den alten Turm gesetzt hatte. Dies betraf den aus Ziegelformsteinen gemauerten Fries unterhalb des Traufgesimses, der noch heute nachzuweisen ist. Der nördliche Abschnitt der Westfassade wurde zudem durch eine Spitzbogenblende gegliedert, die überraschenderweise im südlichen Abschnitt fehlt. Bei den beschriebenen Teilen der Westwand handelte es sich zweifelsfrei um Außenfassaden, ein Sachverhalt, der noch heute aufgrund eines in geringen Resten gefunden Außenputzes zweifelsfrei zu belegen ist. Der südwestliche und der nordwestliche Pfeiler des sechsten, westlichen Jochs bildeten jeweils eine Ecke des Sakralbaus aus, ein Sachverhalt, der auch die Schrägstellung dieser Pfeiler erklärt.
Zu diesem Zeitpunkt stand neben dem neuen Langhaus und dem alten Turm auch die Fronleichnamskapelle, die noch in einer aus dem Jahre 1411 (Brauer 1998, S. 18) stammenden Urkunde erwähnt wird.
Das Nebeneinander von neuem Langhaus, Turm des Vorgängerbaus und Fronleichnamskapelle erscheint zunächst ungewöhnlich, kann aber durchaus plausibel geklärt werden. Denkbar wäre einerseits ein finanzieller Engpass, aufgrund dessen man von der Errichtung eines neuen Turmes absah. Es wäre aber auch möglich, dass man von diesem Neubau absah, um die Fronleichnamskapelle erhalten zu können. Diese hätte einem neu aufzuführendem Westturm zweifelsohne im Wege gestanden. Sie war jedoch für die Kirchgänger der Stadt wie auch für die Stadt selbst von sehr großer Bedeutung, Pallas hatte bereits 1901 darauf hingewiesen (Pallas 1901, S. 259). Einerseits sorgten die hohen finanziellen Einnahmen der Fronleichnamskapelle als Ablasskapelle für einen steten Geldfluss, der dem Pfarrer der Marienkirche wie auch der Kirchenkasse bzw. dem Baufonds zukam. Vergleicht man diese Einnahmen mit denen an der Marienkirche, so wurden sie nur von denen des Hauptaltars der Kirche übertroffen. Noch 1411 hatte der Kurfürst des Landes das Lehn des Altares der Fronleichnamskapelle mit „8 Schock, 19 gr, ..., 7 Messen und 8 Scheffel Korn, 12 Scheffel Hafer, 2 Hühner“ verliehen. Dies entsprach neben den materiellen auch sehr hohen finanziellen Einkünften, die im Zusammenhang mit den anderen Altären nicht zu beobachten waren. Ein weiterer Hinweis für die große Bedeutung der Fronleichnamskapelle war die Tatsache, dass die Stadt das Recht hatte, am Fronleichnamstag einen Markt abzuhalten. Dies war gleichzusetzen mit großen Einkünften für Herzberg und bot den Besuchern des Marktes die Gelegenheit, die Kapelle aufzusuchen, um hier bei entsprechender „Spende“ und bei Gebeten um Ablass zu bitten.
Wohl noch in den 1410er Jahren setzten jedoch die Bautätigkeiten wieder ein, der Anlass hierfür ließ sich jedoch nicht zweifelsfrei klären. Einerseits könnte dieser Teil der Bauphase von vornherein geplant gewesen sein, gegen diese Vermutung spräche jedoch die verputzte und farbig gefasste Westseite des Langhauses. So liegt der Schluss nahe, dass es sich um eine Bauplanänderung handelte, die sich aus dem Wunsch nach einem größeren, repräsentativen Turm ergab. So brach man in den Jahren nach 1411 nicht nur die Fronleichnamskapelle, sondern auch den alten Turm ab und ersetzte letzteren durch einen Neubau. Die durch den Turmabriss entstandene Lücke in der Westwand des Langhauses wurde durch das Mauerwerk des nun aufgemauerten und noch heute stehenden Turmes wieder geschlossen, die hierbei entstandene Baunaht kann gegenwärtig noch immer am Kirchenbau nachvollzogen werden.
Die Bauarbeiten waren eventuell 1426 bereits abgeschlossen. Eine der noch heute im Turm hängenden Glocken weist diese Zahl als das Jahr ihrer Entstehung auf, eine mitgegossene Inschrift lautet: „o rex veni cum pace anno dm MCCCCXXVI“. Es sei jedoch angemerkt, dass nicht zu klären war, ob die Glocke schon immer hier hing oder ob sie aus einem anderen Gotteshaus stammte und erst später nach Herzberg gebracht wurde. Spätestens 1442 muss der Turm wie auch die südliche Turmkapelle aber fertig errichtet gewesen sein. Letztere weihte man wiederum als Fronleichnamskapelle, sie erhielt eine Einwölbung und wurde zudem mit figürlichen und ornamentalen Malereien geschmückt. Diese konnten erst jüngst in geringen Resten wieder freigelegt werden, dabei fand sich die Jahreszahl „..42“. Aus stilistischen Gründen müssen die Malereien in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts datiert werden, die Zahl „42“ dürfte daher mit einer Datierung 1442 gleichzusetzen sein.
Die Fronleichnamskapelle erhielt sicherlich aufgrund ihrer großen Bedeutung für die Kirchgemeinde und die Stadt Herzberg eine besondere bauliche Ausprägung, d.h. sie wurde zweijochig aufgemauert. Beim heutigen Raum handelt es sich um das östliche Joch, dass durch einen großen Gurtbogen vom aktuell nicht mehr stehenden westlichen Joch getrennt wurde. Die Umfassungsmauern des letztgenannten Teils der Kapelle konnten 2001/2002 während der archäologischen Untersuchung im Gehwegbereich der Kirchstraße ergraben werden. Geht man davon aus, dass die nördliche Turmkapelle zu diesem Zeitpunkt bereits ebenfalls stand, so ergibt sich letztlich das Bild einer uneinheitlichen Westfassade der Marienkirche, die stark vom heutigen Zustand abwich. Dabei handelte es sich um eine unter architekturgeschichtlichen Aspekten sehr ungewöhnliche Ausprägung der Fassade, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt der wissenschaftliche Untersuchung als einmalig in Deutschland zu bezeichnen ist.
Eine Analyse der Baustruktur der Turmfundamente lässt eine augenfällige Vielfalt der Bauweisen erkennen. Feld- und Bruchsteine, wenige Raseneisensteine, Backsteine unterschiedlichen Formats – zumeist zweitverwendet – und Backsteinfragmente, mitunter ganze Backsteinblöcke wurden ohne geordneten Verband aufgemauert. Die Menge und die Größe der Abstufungen variieren, lediglich die beiden obersten Lagen der Fundamente werden „ordentlich“ aus flach verlegten Backsteinen und Backsteinfragmenten gesetzt, um das aufgehende Mauerwerk darauf errichten zu können. Stets quoll der Lehmmörtel zwischen den Fugen hervor, der hier beobachtete große Kiesanteil weist in das ausgehende Mittelalter. Vereinzelt wurden waagrechte Vertiefungen festgestellt, die darauf hinwiesen, dass man die Steine des Fundamentes sukzessive nach Anbindung des Mörtels gesetzt hatte.
Im Jahre 1483 erlitt der Westturm während eines Stadtbrandes große Schäden. Um die Reparaturarbeiten finanzieren zu können, bestimmte Bischof Johannes von Meißen am 5. August 1483 in einer Urkunde, dass jeweils am Donnerstag eine Prozession durchgeführt werden sollte (Brauer 1998, S. 30). Im Text des Schriftstücks wird u.a. gesagt, dass die Teilnehmer von der Pfarrkirche zur Kapelle „Corporis Christi“ zu gehen hätten, um sich nach einem dort abzuhaltenden Gottesdienst wieder zurück in die Kirche zu begeben. Weiter wurde der Ablauf der Feierlichkeiten genauestens beschrieben, man erfährt dabei also, das man aus der Marienkirche herausgehen musste, um zur Kapelle zu gelangen. Der Zugang zur Fronleichnamskapelle erfolgte also nicht über das Kirchenschiff.
Die Einnahmen aus dieser Messe scheinen jedoch gering gewesen zu sein, denn es fanden keine Reparaturarbeiten statt. Im Jahre 1495 stürzte der Turm teilweise ein. Der Umfang der daraus resultierenden Zerstörungen konnte nur teilweise anhand von Bauschuttschichten nachvollzogen werden, es war aber davon auszugehen, dass das westliche Joch des Langhauses, die Fronleichnamskapelle sowie wohl auch die nördliche Turmkapelle stark beschädigt wurden. Letztere wurde erst im 16. Jahrhundert wieder aufgemauert, hierauf ließen zumindest die Formen der Fenster in der Nord- und Westwand schließen. Das westliche Joch der Fronleichnamskapelle wurde dagegen vollständig abgetragen, das östliche aufgrund der Zerstörungen nicht mehr genutzt. Scheinbar aus Geldmangel wurde lediglich das Mauerwerk gesichert, d.h. die Westwand des östlichen Kapellenjochs wurde zugemauert und die Westfassade der Kirche in ihrem südlichen Bereich durch zwei weitere Strebepfeiler abgestützt. Die Fronleichnamskapelle verlor alsbald an Bedeutung, in Zeiten der nun langsam einsetzenden Reformation bestand keine Notwendigkeit mehr für eine Ablasskapelle.
Abschließend sei auf einen Münzschatz hingewiesen, der während der archäologischen Untersuchungen geborgen werden konnte. Bedingt durch den Einbau einer Heizungsanlage im Turmbereich mussten auch in der Turmhalle Abtiefungsarbeiten vorgenommen werden, dabei fand man etwa 0,15 m unterhalb der Bettung der heutigen Fußbodenplatten in der Nordostecke des Raumes besagten Schatz (Müller/Schauer 2003, S. 157, 158). Er befand sich ursprünglich in einem Stoffbeutel, von dem sich jedoch nur geringe Reste erhalten hatten.

Literatur:

  • Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Außenstelle Cottbus, Ortsakten
  • Brauer, Jens: Untersuchungen zur Geschichte von Herzberg an der Schwarzen Elster im Mittelalter – Stadtherr, Stadtrecht und Stadtgemeinde in der schriftlichen Überlieferung (13.-15. Jahrhundert), Magisterarbeit Universität Köln 1998
  • Dehio, Georg: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Brandenburg, München, Berlin 2000
  • Engel, E. u.a. (Hrsg.): Städtebuch Berlin und Brandenburg, = Deutsches Städtebuch, Bd. 2, Brandeburg und Berlin, Stuttgart/Berlin/Köln 2000, S. 244
  • Fiedler, Uwe: Archäologisch-Bauhistorische Untersuchungen an der Nordseite des Havelberger Domes, in: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte, Bd. 85, Halle/Saale 2002, S. 263-303
  • Gramlich, Sybille u. Küttner, Irmelin: Landkreis Elbe-Elster, Teil 1: Die Stadt Herzberg/Elster und die Ämter Falkenberg/Uebigau, Herzberg, Schlieben und Schönewalde, (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Band 7.1., hrsg. Im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege), Worms 1998, S. 133-142.
  • Grewolls, Antje: Die Kapellen der norddeutschen Kirchen im Mittelalter. Architektur und Funktion, Kiel 1999
  • Lauth, Sibylle: Evangelische Stadtkirche St. Marien Herzberg, Elster. Schauplätze. Unterwegs in Deutschlands Geschichte, Regensburg 2002
  • Müller, Bernd: Abschlußbericht archäologische Untersuchungen St. Marien, Chorbereich, Herzberg 2000
  • Müller, Bernd u. Schauer Burkhard: Münzen unter dem Fußboden. Fund in der St. Marienkirche zu Herzberg, Landkreis Elbe-Elster. In: Archäologie in Berlin und Brandenburg 2002, Berlin 2003, S. 157-158
  • Pallas, Karl: Geschichte der Stadt Herzberg im Schweinitzer Kreise, Herzberg 1901
  • Untermann, Matthias: Der Zentralbau im Mittelalter, Form - Funktion - Verbreitung, Darmstadt 1989
  • Rathert, Dietmar: Kapelle wiederentdeckt. Rund um Ostklausur und Spiegelburg des Domes zu Brandenburg. In: Archäologie in Berlin und Brandenburg 2001, Berlin 2001, S. 129-131



 

 

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