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Ethnologie Seit 2000 vorwiegend mit Archäologie und Bauforschung beschäftigt, fühle ich mich nach wie vor der Ethnologie, dem Hauptfach meines Studienabschlusses, verpflichtet. Seit 2004 arbeite ich am Promtionsvorhaben zum Thema „Schimpfen“, das von Frau Prof. Köhle-Hezinger am Institut für Volkskunde in Jena betreut wird. Als Forschungsgebiet dient mir der Elbe-Elster-Kreis. Im Rahmen der Forschung entstand auch ein für den Heimatkalender Herzberg/E. verfasster Artikel der allerdings nicht veröffentlicht wurde, da er von den Herausgebern als zu kritisch und schwer verständlich abgelehnt wurde. Zwei Arbeiten seien hier stellvertretend vorgestellt: Ritualisierungen im Krankenhaus Ein ethnologisches Gedankenspiel Der folgende Text ist eine Auswahl von Eindrücken und Gedanken, welche
die Autorin als begleitende Mutter auf der Kinderstation im Herzberger Krankenhaus
sammelte. Ähnliche Beobachtungen sind sicherlich auch in anderen deutschen
Krankenhäusern möglich. Im Mittelpunkt dieses Aufsatzes stehen ritualisierte
schulmedizinische Vorgehensweisen. Das Mansfelder Oratorium Das von Stephan Hermlin und Ernst Hermann Meyer geschaffene Mansfelder Oratorium
trug als Auftragswerk zur Ausprägung des Mythos vom „Roten Mansfeld“ bei
und schöpfte gleichzeitig aus diesem. Poetisch und musikalisch wurde die
Geschichte der Bergbauregion besonders mit Hinblick auf die Rolle der Bergknappen
geschildert und gestaltet.
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