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Greifswald - Steinbecker Straße 31 Nach Jahren des drohenden Verfalls wird seit 2005 das in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts aus Backsteinen errichtete Giebelhaus Steinbecker Straße 31 in Greifswald unter denkmalpflegerischen Aspekten umgebaut. Dank der gelungenen Zusammenarbeit von Unterer Denkmalschutzbehörde, Sanierungsträger, Restaurator, Bauhistoriker, einem an der Denkmalpflege sehr interessierten Architekten gelang es, das Gebäude vor dem drohendem Abriss zu retten. In Anbetracht des starken Schwammbefalls kann man hier von einem großen Glücksfall sprechen. Das zweigeschossige Giebelhaus weist vier Speichergeschosse und einen straßenseitigen Stufengiebel mit Aufsätzen auf. Aufgrund der erhaltenen Originalsubstanz muss das Gebäude als ein überaus wertvolles Beispiel der hansestädtischen Bürgerhausarchitektur angesehen werden. Seit 2002 wurden von unserem Büro am Haus bauhistorische Untersuchungen durchgeführt, zunächst bauvorbereitend (Raumbuch, Aufmass der Straßen- und Hoffassade, Teilaufmass der Brandwände, Bauphasenplan, Fotodokumentation, etc.), mit Beginn der Bauarbeiten 2005 wurde baubegleitend gearbeitet. Da die abschließende Auswertung noch aussteht, sollen zunächst an dieser Stelle nur einige der wichtigsten Befunde vorgestellt werden, eine endgültige Würdigung erfolgt dann später. ![]() Greifswald,Steinbecker Straße 31, EG, Sturzbogen der alten Eingangsöffnung ![]() Greifswald, Steinbecker Straße 31, Westfassade, Medaillon ![]() Greifswald, Steinbecker Straße 31, Straßenfassade2OG, Fensteröffnungen ![]() Greifswald, Steinbecker Straße 31, Hoffassade, Luchtbalken ![]() Greifswald, Steinbecker Straße 31, Hoffassade, Lucht, Sturzbogen ![]() Greifswald, Steinbecker Straße 31, frühneuzeitliche Rautenbemalung ![]() Greifswald, Steinbecker Straße31, 1. OG, hölzerner Sturz der ursprünglichen Fenster, Ende 16. Jh. |
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