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Fürstlich Drehna Das ehemalige Wasserschloss Fürstlich Drehna, eine einen unregelmäßigen Grundriss aufweisende Vierflügelanlage, wurde in der Zeit der Renaissance errichtet. Während verschiedener archäologischer Untersuchungen, die in den vergangenen Jahren im Schloss und um dieses herum stattgefunden haben, konnte u.a. slawische Keramik geborgen werden, sodass man vermutet, dass die Anfänge des Gebäudes wohl in einer slawischen Burganlage zu sehen sind. Für das Spätmittelalter ist dann von einer Wasserburg auszugehen, die anhand verschiedener Gebäudeteile im Bereich des heutigen Ost-, Nord- und Westflügels nachgewiesen wurde. Im Jahre 1570 entstand in einer größeren Baumaßnahme die heutige Vierflügelanlage. Im Rahmen des Umbaus des Schlosses zu einem Hotel wird an der Südostecke des Schlosses im Bereich des alten Wassergrabens ein größerer Anbau errichtet. Während der damit zusammenhängenden archäologischen Untersuchungen konnte u.a. das Fundament einer 0,90 m breiten und etwa 1,10 m tief gegründeten Mauer freigelegt werden. Sie war einem spätmittelalterlichen Anbau zuzuordnen.
Ein weiterer, nun unterkellerter Anbau wird aktuell an der Nordwestecke des Amtshauses errichtet. Während der archäologischen Untersuchungen wurden hier neben ur- und frühgeschichtlichen Gruben und Pfostenstellungen auch mittelalterliche Befunde dokumentiert.
Im ehemaligen „Speichergebäude“ wurde der Fußboden
ca. 0,50 m tief ausgekoffert . Dabei wurden verschiedene Mauerfragmente freigelegt,
die u.a. wohl dem ehemaligen Amtshaus zuzuordnen waren, das bis Mitte des 18.
Jahrhunderts an dieser Stelle stand. |
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